[eating] Ein Hauch von Afrika

scharfes afrikanisches Gericht:

Couscous mit Kürbis, Möhren und Paprika in einer Tomaten-Erdnuss-Soße

 

Eine gute Freundin von mir hat vor ungefähr zwei Jahren ihren Urlaub in Südafrika verbracht. Neben Gewürzen hat sie mir ein Rezept „mitgebracht“, das sie dort gelernt hatte.

Ich habe dieses Rezept ein wenig abgewandelt: Da ich meistens vegetarisch koche, habe ich Räuchertofu statt Hähnchenfleisch verwendet, außerdem den Reis durch Couscous ersetzt.

 

Man benötigt (für 2 Portionen):

200 g Couscous

1 Packung Räuchertofu

250 g passierte Tomaten

3 EL Erdnussmus (z.B. von Alnatura)

2 Möhren

1 Paprika

½ Butternut-Kürbis

1 Daumengroßes Stück frischen Ingwer

1 EL Sesamkörner (geschält)

1 Handvoll gehackte Cashewkerne

1 frische Chillischote

1 kleine Knoblauchzehe

½ Bund frischen Koriander

Öl (hier Erdnussöl und Sesamöl)

frisch gemahlener schwarzen Pfeffer

Paprikapulver (scharf)

Harissa

 

Zubereitung:

Couscous nach Packungsanleitung zubereiten.

Räuchertofu in einer Pfanne knusprig anbraten und zur Seite stellen.

Kürbis klein schneiden und in einem separaten Wassertopf bissfest kochen.

Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. Paprika entkernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Ingwer schälen und hacken.

Chillischote hacken, Knoblauch pressen.

Koriander waschen, Blätter von den Stielen entfernen und beiseite stellen.

Öl in einer Pfanne erhitzen.

Paprika, Möhren, Ingwer, Knoblauch, Chilli, außerdem Sesamkörner und Cashewkerne anbraten, anschließend mit den passierten Tomaten ablöschen.

Erdnussmus untermischen und verrühren.

Tofu und Kürbis dazugeben.

Würzen mit einem Teelöffel Harissa, reichlich frisch gemahlenen Pfeffer und Paprikapulver.

Couscous untermischen.

Alles auf einen Teller geben und mit den Korianderblättern bestreuen.

 

Passt auch gut zu Reis und Kartoffeln.

Wer es weniger scharf mag, kann die Chillischote einfach weglassen oder weniger Harissa verwenden.

 

Über die afrikanische Küche

Die eine afrikanische Küche gibt es eigentlich gar nicht.

Man kann die nordafrikanische Küche von der mittel- und südafrikanischen Küche abgrenzen – außerdem ist die Äthiopische Küche  deutlich anders.

Die nordfrikanische Küche ist sehr von orientalischen Einflüssen geprägt, und dort stehen – genauso wie bei der orientalischen Küche – Datteln, Mandeln, Kichererbsen und Lammfleisch auf der Speisekarte. Auch bei den Gewürzen gibt es viele Ähnlichkeiten: Auch die Nordafrikaner verwenden Minze, Koriander, Muskat, Kreuzkümmel und Zimt zum Würzen ihrer Gerichte. Hauptbestandteil ist Couscous. Charakteristisch ist außerdem die scharfe Gewürzmischung Harissa, die aus Chillis, Koriandersamen und Kreuzkümmel besteht.

In der südafrikanischen Küche sind dagegen eher  europäische Einflüsse zu finden. Aber auch Elemente der indischen Küche lassen sich in den typischen Mahlzeiten ausmachen. Hier wird überwiegend mit Chilli, Ingwer und Koriander gewürzt. Hauptbestandteil ist Fleisch, hauptsächlich Lammfleisch, Rindfleisch und Geflügel (vor allem Strauß). Meistens wird Gemüse nicht als Beilage serviert, sondern den jeweiligen Gerichten untergemischt. Typische Gemüsesorten sind Bohnen, Mais und Möhren, aber auch Kürbis.

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